Legal duty · ArbSchG · Fines

Risk assessment duty & fines

Under § 5 ArbSchG, employers must assess workplace risks. MeineGBU helps structure a draft; the actual hazards and measures need competent review.

Complete editable GBU draft: €49 as a one-time pack (5 safety coins). Review it with the necessary expertise before use.

§§ 5–6 ArbSchGSupervisory measures possibleAI-assisted draft
Actual example: kiosk
Excerpt from a generated kiosk risk assessment spreadsheet
Kurzantwort

Ist die Gefährdungsbeurteilung Pflicht?

Ja. Jeder Arbeitgeber muss ab dem ersten Beschäftigten eine Gefährdungsbeurteilung durchführen. Nach § 6 ArbSchG müssen das Ergebnis, die festgelegten Maßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung aus den erforderlichen Unterlagen ersichtlich sein. Bei Mängeln kann die Behörde Maßnahmen anordnen.

Pflicht-GBU erstellen

Pflicht

ab 1 Beschäftigten

Gesetz

§ 5 und § 6 ArbSchG

Aufsicht

Anordnungen möglich

Nachweis

Dokumentation erforderlich

Sources and context

MeineGBU editorial information

The content is based on German occupational safety law, GDA methodology, the Nohl risk matrix and practical FaSi experience. Content version: 09/23/2026

Professional review required
Excel
Editable draft
11
GDA hazard factors
STOP
Measures in a clear hierarchy
Optional
Professional review
Herausforderungen

Konsequenzen ohne Gefährdungsbeurteilung

Behördliche Anordnung

Die Aufsichtsbehörde kann die zur Erfüllung der Arbeitsschutzpflichten erforderlichen Maßnahmen anordnen (§ 22 ArbSchG).

Weitere Folgen im Einzelfall

Ein Bußgeld oder eine persönliche Haftung setzt zusätzliche rechtliche Voraussetzungen voraus; ein fehlendes Dokument allein begründet diese Folgen nicht automatisch.

Fehlender Nachweis

Ohne nachvollziehbare Dokumentation ist bei einer Kontrolle schwer zu zeigen, welche Gefährdungen und Maßnahmen geprüft wurden.

Regress im Einzelfall

Bei einem vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführten Versicherungsfall kann ein Regressanspruch nach § 110 SGB VII entstehen.

Funktionen

Ihre Pflichten als Arbeitgeber

Gefährdungen ermitteln (§ 5)

Alle Gefährdungen am Arbeitsplatz systematisch erfassen und bewerten.

Dokumentieren (§ 6)

Erforderliche Unterlagen müssen Ergebnis, Maßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung erkennen lassen.

Maßnahmen umsetzen

Erkannte Gefährdungen müssen durch geeignete Maßnahmen beseitigt oder minimiert werden.

Wirksamkeit prüfen

Regelmaessig prüfen, ob die Maßnahmen wirken und die GBU aktuell ist.

Beschäftigte unterweisen

Mitarbeiter müssen über die Ergebnisse der GBU und die Schutzmaßnahmen informiert werden.

Aktuell halten

Bei Änderungen der Arbeitsverhältnisse, nach Unfällen und regelmäßig aktualisieren.

Sample AI draft

Inspect the output before signing up

An unreviewed MeineGBU draft for a kiosk. Explore the tabs and download the complete Excel file without signing up. Before use, a competent person must check the details, risks and measures against the actual workplace.

Risk assessment with Nohl risk rating – kiosk example

Real examples from the web interface

Screenshots from different tasks and work areas: edit hazards, risk levels and special review tabs directly in the dashboard.

MeineGBU web interface showing hazards for tractor work in agriculture
Download kiosk example (.xlsx)

Free, without email or registration. This example shows the output structure; adapt and professionally review your own workplace assessment.

From professional practice

Read an external practical review

Filip Kopta

Filip Kopta

Safety professional · LinkedIn article, 5 May 2026

Filip Kopta published an account of testing MeineGBU and moving from a risk assessment to training preparation. Read his experience on LinkedIn.

Read the review on LinkedIn
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ja, § 5 ArbSchG verpflichtet jeden Arbeitgeber, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Es gibt keine Ausnahmen für kleine Betriebe.

Ab dem ersten Beschäftigten. Auch bei einem einzigen Angestellten ist die Gefährdungsbeurteilung Pflicht. § 6 ArbSchG enthält keine allgemeine Ausnahme von der Dokumentation für Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten.

§ 25 ArbSchG nennt kein pauschales Bußgeld allein für eine fehlende Gefährdungsbeurteilung. Verstößt ein Arbeitgeber oder eine verantwortliche Person gegen eine vollziehbare Anordnung nach § 22 Abs. 3 ArbSchG, sind bis zu 30.000 € möglich. Für andere Tatbestände gelten andere Grenzen; Strafbarkeit nach § 26 setzt weitere Voraussetzungen voraus.

Die Gewerbeaufsicht/Arbeitsschutzbehorde und die Berufsgenossenschaft können die GBU jederzeit anfordern und prüfen.

Die Durchführung kann an fachkundige Personen (z.B. SiFa) delegiert werden. Die Verantwortung bleibt aber immer beim Arbeitgeber.

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